Bern - Wien 2008

Mein letzter Arbeitstag ist am Freitag, 29. August 2008 und bereits am Samstag starte ich bei Sonnenschein auf dem Bundesplatz Bern in Richtung Wien. Extra zum Abschied ist meine bald 87-jährige Mutter angereist. Gemeinsam mit Verwandten und Freunden wird mein Abschied im Restaurant Gfeller gefeiert.

Die erste Etappe endet in Burgdorf. Am Stadtfest mit etlichen Marktständen, Essbuden und Vergnügungsbahnen geniesse ich den milden Sommerabend.

Nach einigen weiteren Tagesetappen gelange ich nach Zürich, dort kann ich bei Tochter Franziska nächtigen. In Sirnach übernachte ich bei meiner Mutter. In Bischofszell lege ich den ersten Ruhetag ein und geniesse die Zeit am Stadtfest, in der Ausstellung des Typorama und der alten Papierfabrik.

Das Wandern alleine, die unzähligen kleinen und grösseren Erlebnisse sowie die interessanten Kontakte bereiten mir je länger je mehr Spass. Die Beine und der Rücken bereiten mir keine grösseren Probleme. Auch das Wetter spielt einigermassen mit. So vergeht die Zeit im Flug und an "Übungsabbruch" denke ich keine Minute.

Seit dem ersten Wandertag habe ich jeden Abend eine Ansichtskarte an meine Mutter geschickt. Sie schätzt diese kurzen Tagesberichte und sammelt sie. Diese Tradition will ich weiterführen.

Nach dem kurzen Wegstück durch das österreichische Bregenz wandere ich in Bayern bis zur Salzach bei Salzburg. Unterwegs lege ich eine zweitägige Pause am Starnbergersee ein und kann von dort aus an der Eröffnung des Oktoberfestes teilnehmen. Auf Wander- und Radwegen entlang von Flüssen, durch Wälder und eindrückliche Herbstlandschaften erreiche ich am 16. Oktober Wien.
Meine Frau Hanni reist am Abend mit der Bahn an und gemeinsam erkunden wir noch einige Tage die Hauptstadt von Österreich.

Auf der Rückreise im Zug erklärt mir Hanni, sie sei in den letzten Wochen alleine bestens zurechtgekommen. Falls ich wieder eine längere Wanderung plane hätte sie nichts dagegen einzuwenden.

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